Kapitel 26 „ Feliz Natal“

Chrissi kam dann irgendwann in Faro an, und besuchte mich morgens direkt nach seiner Landung! Da er etwas zu heftig Abschied gefeiert hatte in Deutschland war etwas „müde“ ! Also erstmal ein Konter Bierchen! Chrissi hatte den festen Entschluss gefasst auch nach Portugal auszuwandern, und sein Restaurant in Deutschland zu verkaufen! Er wollte sich ein Stück Land kaufen, und dort Kochen und Ernährungs Workshops geben! Er bot mir an, sobald er eins gefunden hat, dass ich auch dorthin ziehen dürfte und mein Ding da machen könnte! Das hörte sich erstmal gut an, und wir beschlossen uns das eine oder andere Land anzusehen für eine eventuelle Heimat während seiner Zeit bis Anfang Januar!

Er fuhr dann erstmal nach Monchique, zur Quinta Alta Vista, wo ich ja im Sommer 2019 meinen Geburtstag gefeiert hatte! Dort wollte er erstmal ein paar Tage entspannen und richtig ankommen in Portugal!

Ich entschloss mich ein paar Tage später nachzukommen! Ich fuhr also auch nach Monchique, und besuchte Chrissi dort! Wir waren ein paar Tage dort, es war sehr schön alle wieder zu sehen nach fast 1,5 Jahren und sie waren auch sehr fleißig gewesen in der Zeit! Es hatte sich einiges verändert dort! Nur meine krüppelige Skulptur die ich damals versuchte zu errichten stand immer noch da, und ich wurde mal wieder an meine dilettantische Handwerkskunst erinnert!

Chrissi kochte für uns alle , und wir hatten ein paar sehr schöne Abende! nur das mieten eines Hauses entwickelte sich zu einer extremen Herausforderung! Irgendwie wollte niemand an Ausländer während der Corona Zeit vermieten, oder sie durften schlichtweg nicht! Jedenfalls musste ein Plan B her, denn Ivan war schon im Anflug!

In Monchique konnten wir nicht bleiben, aber Chrissi hatte noch eine Adresse von Bärbel! Bärbel hat die Quinta Paraiso in Sao Teotonio, dort stand ich schonmal ,bzw etwas unterhalb bei meiner Bekannten aus Frankfurt die dort in ihrem Zirkuswagen lebte! Bärbel sicherte uns zu das wir dort bleiben können, und so buchten wir uns dort ein! Auf dem Weg zu Ihr gingen wir nochmal das nötigste einkaufen, und bezogen dort ein wundervolles kleines Gasthaus unter Palmen mit Kamin! Ich schlief natürlich im Bus, aber für Chrissi und Ivan war genug Platz!

Chrissi fuhr dann zum Flughafen, und holte Ivan ab, und so verbrachten wir den ersten Abend gemeinsam bei recht angenehmen Temperaturen vor dem Haus bei einem schönen kaltgetränk!

Am nächsten Morgen fuhren wir erstmal an den Strand, dort blieben wir kurz um dann die Weihnachtseinkäufe zu erledigen! Wir beschlossen Ente mit Rotkohl und Klößen zu machen, dann noch zu Grillen, und auch sonst schlugen wir gut zu um die Feiertage satt und glücklich zu verbringen!

Wir machten es uns sehr gemütlich, An Heiligabend gab es dann die Ente, und wir machten den Kamin an um zusammen Weihnachtsfilme zu schauen! Das alles unter Palmen, es war etwas strange aber trotzdem kam für mich etwas wie Weihnachtsstimmung auf!

Es waren wirklich schöne Tage , und wir genossen die gemeinsame Zeit sehr! Es war auch für mich schön einen alten Freund aus Frankfurt um mich zu haben, das gab etwas mehr das Familien Gefühl! Auch mal etwas Abstand vom Camp zu bekommen war mal ganz nett und wieder on the road zu sein war auch sehr schön! Alles in allem eine mehr als gelungene Alternative zum Weihnachtsfest zuhause!

Nach den ganzen Feiertagen fuhr ich dann aber wieder zurück ins Camp, um dort Silvester zu feiern! Es wurde schwer intern geplant eine Party zu veranstalten, und die wollte ich diesmal mitnehmen!

Als ich im Camp ankam wurde ich erstmal herzlich begrüßt, ich war ja immerhin 1,5 Wochen weg gewesen, das war schon lange für unsere Verhältnisse! Es wurde heftigst eingekauft für die Silvester Nacht, und ich entschloss mich mal wieder was zu trinken! In der Hoffnung betrunken einzuschlafen und dann die laute Musik nicht mehr zu hören trank ich dann auch ungefähr 10 bier! Nur wurde ich irgendwie nicht betrunken, aber dafür sehr müde! Und so endete ein zwar sehr netter aber dennoch irgendwie langweiliger Silvester Abend um ca 2 Uhr im Bus! Müde war ich, nur schlafen konnte ich nicht! So rollte ich hin und her, und versuchte trotz der lauten Bässe irgendwie zu schlafen, was dann auch irgendwann klappte, nur als ich wach wurde war mir ganz schnell bewusst warum ich nicht mehr trank! Mir ging es elend, und ich verbrachte den ganzen Tag im Bus und beschloss wieder direkt aufzuhören zu trinken!

So verstrich der erste Januar 2021 ziemlich verkatert, und wie es sonst im Januar weiterging erfahrt ihr dann im nächsten Blog !

Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Ahoi und guuude

Justin!


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